DSA - 4.Edition

 

Thogrim (Zwergen-Söldner, Stufe 5)

Yendoran (Mittelländer, Söldner,  Stufe 1)

 

Thogrim der Zwergenkrieger (in Vorbereitung)

 

Thogrim hat ein Tagebuch geführt, in dem er all jene Gegner aufgelistet hat, die er  in seinem Söldnerleben im Kampf bezwungen hat. In diversen Saufgelagen bezwungene Gegner sind hierin nicht enthalten: (Verweise auf die dazugehörigen Abenteuer wird es hoffentlich auch mal geben)

GESAMT: 41

 

Der Heldenbogen ist nicht vollständig ausgefüllt. Ich habe nur die interessanteren Werte (die höheren) eingegeben.

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Yendoran der Söldner

 

Hintergrund:

Yendors Eltern zogen ihren einzigen Sohn auf Maraskan auf einem kleinen Gutshof auf. Sein Vater hatte lange Zeit als Soldat in einem Söldnerheer gedient, eine schwere Beinverletzung hinderte ihn allerdings daran genügend Prestige zu erwerben, um in einer größeren Stadt als Tempelwächter oder Gardist eine ruhigere Stellung zu bekommen. Er brachte Yendor einige kriegerische Grundlagen bei und weckte in ihm auch das Interesse auf Abenteuer, Ruhm (und einen Haufen Gold). So kam es, dass sich Yendor schon in jungen Jahren einem Maraskaner Söldnerhaufen anschloss. Seine Ausbildung verlief rasch und Yendor bewies ein großes Talent im Umgang mit Waffen und tat sich durch besonderen Mut und Risikobereitschaft hervor. Diese Risikobereitschaft sorgte auch dafür, dass Yendor nun nicht mehr auf Maraskan unterwegs ist, sondern sich eines Nachts auf ein ablegendes Schiff stahl, um schleunigst von der heimischen Insel zu verschwinden.

Es begab sich, dass ein wohlhabender Händler aus einer Stadt in Maraskan, deren Name mir gerade entfallen ist, Yendor eine große Menge Dukaten bot, wenn es ihn gelänge seine Tochter aus den Fängen und vor allem dem Einfluss einer bösartigen Sekte zu befreien. Yendor hatte solche Geschichten ja schon oft in Büchern gelesen und wusste wie es ausgehen musste, also nahm er den Auftrag an und machte sich alleine auf den Weg (wer will schon teilen) um die Maid zu retten.Glücklicherweise erinnerte er sich der Lehre seines Vaters, sich um einen guten Fluchtweg zu kümmern, denn schiefgehen tut eigentlich immer was. Also versteckte er ein kleines Boot an einem in der Nähe befindlichen Fluss. Der Unterschlupf war leicht gefunden und entpuppte sich als verwinkelte Höhle, die sich tief in den Fels hineinzog. Es gelang ihm in die Höhle bis zu einer Art Ritualraum einzudringen. Es hatten sich schon einige in Kutten gekleidete Gestalten um einen aus dem felsigen Untergrund gehauenen Altar versammelt und ein seltsames Gesumme angestimmt, doch von dem Mädchen war noch keine Spur. Yendor schlich an den Versammlung vorbei in einen weiteren Raum, der mit einer Tür abgetrennt war. Die Tür war unverschlossen und so schob er sich leise hinein und schlich vorwärts. Es war Atem zu hören, schneller Atem und ein Keuchen, wie ....wie von .....im Schein einer einzigen großen Kerze erblickte er einen Mann ohne Kutte und das Mädchen des Händlers. Jedenfalls war es anzunehmen, er konnte die beiden Beine nicht hunderprozentig zuordnen....was ihm ein ersteuntes *Uff* entgleiten ließ. Der Mann wirbelte herum, erblickte Yendor sofort und stürmte mit einer fast übermenschlichen Agilität auf ihn zu. Den Stahl, der in der Hand des Sektenführers aufblitzte erkannte Yendor erst spät, schaffte es aber reflexartig gerade noch rechtzeitig die Spitze seines Speeres gegen die Brust des Angreifers hochzureißen. Durch die Wucht des Ansturms spießte sich der Angreifer sprichwörtlich auf, der Speer durchbohrte ihn vollständig und der Fremde hauchte seinen letzten Atem aus, ehe er den Ritualdolch in Yendors Herz stoßen konnte.

Das nackte Mädchen (es war tatsächlich die gesuchte Tochter des Händlers) hatte sich notdürftig mit einer herangezogenen Kutte bedeckt und starrte Yendor aus großen, sehr überraschten und verwirrten Augen an. Doch Erleichterung oder Freude war darin nicht zu sehen. Yendor stieß den Toten von seinem Speer und tat ein paar Schritte auf das Mädchen zu, doch sie sprang weg von ihm und schrie aus leibeskräften "Mörder, ein Mörder, tötet ihn, tööööteeet iiiiiiihhnnnn!!!" Die Schreie hallten weit und laut in den Gängen der großen Höhle, es stand außer Frage, dass bereits die Kuttenmänner etwas bemerkt hatten. Das Mädchen hatte sich bereits in eine Ecke des Raumes zurückgezogen und blickte mit hasserfüllten Augen auf Yendor. Es blieb keine Wahl, er musste fliehen.

Die Erinnerung, wie genau es ihm gelang sich durch den Raum mit den Sektenmitgliedern zu schlagen und wie er außerhalb der Höhle durch das Waldstück hetzte und sich in sein am Fluss liegendes Boot schmiss ist nur bruchstückhaft und verschwommen. Erst als die Strömung anzog und sein Boot an Fahrt aufnahm und im sicheren Abstand vom Ufer den Fluss hinab trieb, kehrten seine Sinne wieder völlig zurück. Sein Atem und Herz rasten immer noch, und er spürte jetzt auch die zahlreichen Wunden an seinem Körper, aber die Flucht war gelungen...nur nicht die Rettung. Das Mädchen hatte ihn gesehen, die Sektenmitglieder hatten ihn gesehen, und er hatte einen ihrer Mitglieder (wie sich herausstellen sollten sogar ein sehr ranghohes Mitglied) getötet. Es blieb keine andere Wahl als für einige Zeit unterzutauchen. Diese Erkenntnis kam Yendor nicht selber, ihm war anfangs gar nicht klar, auf was er sich da eingelassen hatte. Aber nachdem am nächsten Tag der Vater des Mädchens einen tragischen Unfall ereilte und Yendors Vater außerdem erfahren hatte, dass einige Männer in der Stadt Fragen gestellt hatten, wer die Person gewesen sein könnte, der der Händler vor seinem Tod einen Auftrag erteilt hatte, zeichnet sich langsam die Bedrohung ab. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie ihn finden würden.

Yendor nahm das ganze als guten Grund endlich mal weitere Teile Aventuriens zu sehen zu bekommen, jedenfalls sagte er sich das immer, wenn er an seine Heimat denkt und wann er sie mal wieder zu Gesicht bekommen wird. Anfangs verstand er auch das Drängen seines Vaters nicht schnellstmöglich aufzubrechen, denn er hatte auch keine Ahnung, wie einflussreich und mächtig diese Sekte war, mit der er sich da angelegt hatte. Für ihn war das alles nur ein Abenteuer gewesen, das gut ausgehen sollte. Nun hat es ihn zu einem herumstreifenden Söldner gemacht, der einen mächtigen Feind hat und der beim Schlafen stets ein Auge offen und einen guten Fluchtweg parat haben sollte.

 

Bevorzugte Ausrüstung:

Ausgebildet in den Söldnertruppen des leichten Fußvolkes hat Yendor den Kampf mit Speer und Schild gelernt. Im Gegensatz zu seinem zwergischen Kollegen Thogrim bevorzugt er mittelschwere Rüstungen, um nicht allzu sehr sein Beweglichkeit einzuschränken.

 

Heldenbogen: (ebenfalls nicht vollständig ausgefüllt)

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